Comic-Verfilmungen und TV-Serien unserer Lieblingssuperhelden sind nichts Neues. Was Marvel in den letzten sieben Jahren jedoch auf die Beine gestellt hat, ist wirklich etwas Besonderes – und damit meine ich weder die pure Masse an erfolgreichen Blockbustern oder deren Vermarktung, sondern die Art und Weise, wie alles zusammenhängt. 

Mittlerweile befinden wir uns in Phase drei des Marvel Cinematic Universe, das über ein Dutzend Filme und nun auch mehrere Serien umfasst. Und obwohl erst vergangene Wiche Jessica Jones die Netflix-Bühne betreten hat, möchte ich an dieser Stelle über eine andere Serie reden, deren Zusammenhang zu den Filmen um einiges deutlicher ist: Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D..

Staffel eins ist mittlerweile als DVD- oder Bluray-Box erhältlich, während die zweite Staffel gerade erst im Free-TV lief und eine Kaufversion leider noch auf sich warten lässt. In den USA läuft bereits die dritte Staffel und hat dort vor kurzem erst die 50. Episode der erfolgreichen Serie ausgestrahlt und ein Ende ist bislang nicht abzusehen. 
Doch kommen wir zur Story, zu den Charakteren und überhaupt zum eigentlichen Reiz von Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.. Die Geschichte beginnt unmittelbar nach den Ereignissen von Marvel’s Avengers und wartet direkt mit einer Überraschung auf: Agent Phil Coulson (Clark Gregg) lebt! Ob wieder oder noch und wie überhaupt ist eines der Grundthemeb der ersten Folgen und zieht sich auch danach noch weiter durch die Serie. 

Dem Publikumsliebling steht ein Mischmasch aus Spezialisten zu Seite, die unterschiedlicher kaum sein könnten und nach etwas Einspielzeit doch ein erfolgreiches und effektives Team bilden und damit den Auftrag von S.H.I.E.L.D. nach besten Wissen und Gewissen ausführen. Eine zentrale Rolle in diesem Teambuilding-Prozess ist Skye (Chloe Bennet), eine Hacktivistin, die die Machenschaften S.H.I.E.L.D.s anfänglich verurteilt, später jedoch von Coulson bekehrt und dann sogar von Agent Grant Ward (Brad Dalton) zur Agentin ausgebildet wird. 

Nach einem noch zaghaften Start, in dem die Hauptcharaktere vorgestellt, die ersten Storyelemente dargelegt werden und Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. langsam Fährt aufnimmt, gestaltet sich die zweite Hälfte der ersten Staffel als Schaulaufen von Action und Drama sondergleichen. An dieser Stelle soll nicht zu viel verraten werden, außer dem Hinweis, dass sich die Serie nahtlos in die Ereignisse eines weiteren Filmes einfügt. 

Und dann ist da noch Skyes Vergangenheit und ihre Rolle in all dem. Obwohl die Story von Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. also gleich auf mehreren Hochzeiten zu tanzen scheint, gelingt dieser Spagat außerordentlich gut und mit der Zeit fügen sich die Puzzleteile zu einem außerordentlich spannenden und mitreißendem Ganzen zusammen. Doch bevor es dazu kommt, endet die erste Staffel und man fragt suchen vielerlei Hinsicht, wie es nach dem Finale weitergehen wird – und kann!
(featured image  by http://www.marvel.com)

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