Die Dominanz der Betas

Die Dominanz der Betas

Die Dominanz der Betas

Viel hat sich in der Videospiel-Landschaft in den letzten zwei Jahrzehnten getan. Hätte man damals noch auf die frische Ladung an auf CDs gepresste Spiel-Demos der verschiedensten Magazine gewartet, sind diese heutzutage fast ausgestorben. Gemeint sind hierbei hauptsächlich die Spiel-Demos, wobei auch das Medium “CD” und gedruckte Magazine fast schon der Vergangenheit angehören – oder als Sonderlinge angepriesen oder verpönt werden, abhängig davon, wen man fragt.

Heutzutage sichert man sich als “Spieler von Welt” bereits frühzeitig den Zugang zu den neuesten Spielen via sogenannter “Betas”. Eigentlich bezeichnet der zweite griechische Buchstabe in diesem Kontext das Produktionsstadium, in dem sich das Spiel befindet, bevor es letztlich offiziell auf den Markt kommt.

Es gibt fast genauso viele Arten, wie man auf diese Weise schon frühzeitig ein Spiel antraten kann, wie es Spielgenres gibt. Mal eine einfache Anmeldung auf der Internetseite des Entwicklers oder des Publishers. Oder es gibt Plattform-spezifische Betas und Zugang erhält dann eine Auswahl der jeweiligen Konsolenbesitzer.
Am häufigsten sind jedoch die Varianten, in denen der Nutzer frühzeitig Geld in das Projekt investiert und dafür mit einem meist exklusiven Einblick in das Spiel bekommt, bevor es fertig ist. Vorbestellungen sind dies auf der einen und das Unterstützen (unter anderem) via Kickstarter oder Steams “Early Access”-System auf der anderen Seite.

Wozu das Ganze? Nun, bei Multiplayer-Spielen werden solche “Beta-Tests” oft als Stresstest für die Server genutzt und finden recht zeitnah zum tatsächlichen Release statt. Ziel ist es in erster Linie, die Server der geballten Ladung an Spielerinteraktionen auszusetzen.
Ansonsten natürlich das Einhalten von Kickstarter- oder Early-Access-Versprechen und zu einem gewissen Grad auch das “Feature Proofing”. Der Test, ob Spielelemente von den Spielern verstanden, genutzt und zu einem gewissen Grad wohl auch gemocht werden, bevor der Entwicklungsprozess abgeschlossen ist und man nur noch schwer an Schlüsselelementen arbeiten kann.
Der aber wohl größte Punkt ist die Suche nach Bugs, Glitches und potenziellen Exploits, also zusammengefasst all den Fehlern, die das Spiel teilweise oder völlig “brechen” und damit unspielbar machen. QA-Teams (Quality Assurance, sprich Leute, die für die Qualitätskontrolle zuständig sind) gibt es zwar auch, aber eine Millionenschar an Spieler kann in einem kurzen Zeitpunkt einfach so viel mehr Spielzeit generieren als jedes dezidierte Team.

Betas helfen also sowohl den Entwicklern als auch den Spielern und haben die klassischen Demos fast völlig verdrängt. Spiele frühzeitig spielen können heißt eben nicht nur, dass man am Entwicklungsprozess teilhaben kann, sondern eben auch, sich vor dem Kauf einen Eindruck vom Spiel machen zu können.

Und neben all den Bug Reports erhalten die Entwickler zudem noch ein extra Marketinginstrument, mit dem man das eigene Produkt zusätzlich bewerben kann.

Vorsätzliches Planen

Vorsätzliches Planen

Das neue Jahr ist nun bald zwei Wochen alt und so langsam hören die Fragen nach den Neujahrsvorsätzen glücklicherweise auf. Als meine Mutter über Silvester bei mir war, kamen selbstverständlich die gleiche Fragen auf: wie zufrieden war man mit dem vergangenen Jahr und was seien die Wünsche und Pläne für das kommende Jahr 2016.

Nun, im Grunde wiederhole ich mich hier eigentlich nur, da ich eben jene Pläne bereits mehrfach hier im Blog geäußert habe und so langweilig es auch sein mag, es hat sich nicht viel geändert. Ich will weiterhin a) mehr Zeit mit meinen Hobbys verbringen und b) produktiver in meinen Projekten werden.
Und um mir selbst ein wenig besser vor Auge zu führen, was genau ich denn letztlich erreichen will, möchte ich mir eine kleine Übersicht für beide Ziele setzen, die einerseits recht umfangreich und vielschichtig aussehen mag, sich aber dennoch erfüllen lassen sollte.

Punkt a) ist hierbei seinerseits wieder in zwei Segmente geteilt und ließe sich ohne Weiteres noch weiter streuen, doch diese beiden Bereiche sind die für mich wichtigsten:

Bücher, die ich dieses Jahr lesen will:

  1. Samantha Shannon – The Bone Season (englisch, Paperback)
  2. Samantha Shannon – The Mime Order ( englisch, Paperback)
  3. Robert Jordan – Knife of Dreams (englisch, Taschenbuch)
  4. Robert Jordan – The Gathering Storm (englisch, Taschenbuch)
  5. Robert Jordan – Towers of Midnight (englisch, Hardcover)
  6. Robert Jordan – A Memory of Light (englisch, Hardcover)
  7. Brian McClellan – The Crimson Campaign (englisch, Taschenbuch)
  8. Anthony Ryan – Blood Song (englisch, eBook)
  9. Peter O’Rullian – The Unremembered (englisch, eBook)
  10. Joe Abercrombie – The Blade Itself (englisch, Taschenbuch)
  11. David Hair – Die Brücken der Gezeiten 1 (deutsch, eBook)
  12. Neal Stephenson – Seveneves (englisch, eBook)
  13. Umberto Eco – Der Friedhof in Prag (deutsch, eBook)
  14. Robert Galbraith – The Cuckoo’s Calling (englisch, eBook)
  15. Peter van Brett – The Painted Man (englisch, Taschenbuch)
  16. Brandon Sanderson – Elantris (englisch, Paperback)
  17. Terry Pratchett & Neil Gaiman – Good Omens (englisch, Taschenbuch)
  18. George Orwell – 1984 (englisch, Taschenbuch)
  19. Ray Bradbury – Fahrenheit 451 (englisch, Taschenbuch)
  20. Anthony Burgess – A Clockwork Orange (englisch, Taschenbuch)
  21. J. R. R. Tolkien – The Silmarrilion (englisch, Taschenbuch)
  22. Ernest Cline – Ready Player One (englisch, Taschenbuch)
  23. Scott Lynch – The Lies of Locke Lamorra (englisch, Taschenbuch)
  24. Patrick Rothfuss – The Name of the Wind (englisch, Taschenbuch)

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Das Gute und gleichzeitig Schlechte an dieser Liste ist die Tatsache, dass – mit ein, zwei Ausnahmen – sie alle keine aktuellen Titel sind und ich sie in der Tat alle in der einen oder anderen Form bereits besitze. Es ist mehr ein Versuch, nachzuholen, was ich bisher nur angelesen oder nur angesammelt habe – ohne mein Geldbeutel oder Meine Bücherregale weiter zu belasten.
Angegeben habe ich jeweils die Sprache und das Format, in dem ich die Bücher habe und lesen werde, was gerade die Wheel of Time-Bände zu einer recht schweren Aufgabe machen werden.
24 Bücher bedeuten im Schnitt zwei Bücher pro Monat, was heißt, dass ich mit dem ersten bereits fast fertig sein sollte, was ich natürlich nicht bin. Andererseits habe ich einige der aufgelisteten Titel bereits angefangen und habe somit zumindest punktuell einen kleinen Vorsprung.
Die zweite Kategorie in diesem Punkt sind Videospiele und da diese um einiges umfangreicher sind als Bücher, ist meine Liste hier um einiges kürzer. Zudem beinhaltet sie sowohl ältere als auch noch nicht erschienene Titel. Als zusätzliche “Hürde” will und möchte ich zu jedem PlayStation-Spiel eine Review für KRYSCHEN verfassen, was natürlich zusätzliche Arbeit bedeutet.

 

  1. Metal Gear Solid V: The Phantom Pain (PS4)
  2. The Witcher 3: Wild Hunt (PS4)
  3. Pillars of Eternity (PC)
  4. Final Fantasy XIV: Heavensward (PC/PS4)
  5. Knights of The Old Republic (PC)
  6. Divinity: Original Sin: Enhanced Edition (PC/PS4)
  7. Deus Ex: Mankind Divided (PS4)
  8. Tom Clancy’s The Division (PS4)
  9. Uncharted 4: A Thief’s End (PS4)
  10. Final Fantasy XV (PS4)

 
Nicht auf dieser Liste sind natürlich noch unangekündigte Spiele, diverse Simulations- und Strategietitel und Spiele, die unter Punkt b) fallen. Auch No Man’s Sky fehlt, in diesem Fall einfach auf Grund der Unmöglichkeit, das Spiel “durchzuspielen”.
Ich werde sicherlich mehr als diese kleine Auswahl an Titeln spielen, doch diese sind zunächst einmal auf der Prioritätenliste recht weit oben (mit einer Ergänzung, zu der wir gleich noch kommen).

Ich könnte beide Listen nahezu beliebig erweitern, will mich aber wie gesagt einen Rahmen setzen, der im Bereich des Möglichen liegt. Gerade in Hinblick auf das letzte Jahr wäre ein Bruchteil beider Aufzählungen eine signifikante Verbesserung, weswegen ich es schlicht nicht übertreiben möchte.
Doch kommen wir zum bereits mehrfach angedeuteten Punkt b). Ich möchte nicht nur mehr Medien konsumieren, sondern auch stärker meinen Beitrag zu ihnen leisten. Reviews wollen geschrieben und müssen korrigiert werden und auch mein kleiner Katalog an eigenen Videos und Streams möchte erweitert werden.
Auch dafür gibt es bereits eine provisorische Liste, die ich aber bis auf Weiteres für mich behalten werde. Zumindest habe ich nun Final beschlossen, bis auf die laufenden Projekte und einige wenige Ausnahmen, nur noch auf deutschsprachig zu kommentieren und zu streamen. Das mag meinen potenziellen Zuschauerkreis zwar radikal eingrenzen, ermöglicht mir aber eine flüssigere Arbeit und leichtere Verknüpfung zwischen den eigenen Videos und Streams und KRYSCHEN.
Mal ganz abgesehen davon, dass es am Ende meine Muttersprache ist und ich vielleicht versuchen sollte, sie nicht ganz zu verlernen😉

Was auch bedeutet, dass dieser Blog hier eine stärkere Präsenz von deutschen Texten geben wird. Und hoffentlich auch regelmäßigere Beiträge, was durch kurze oder längere Reviews und Updates zu den Listen oben jedoch machbar erscheint.

Also, bis demnächst. Es warten Bücher und Spiele auf mich😉

Agents of S.H.I.E.L.D Staffel 1 – Review

Agents of S.H.I.E.L.D Staffel 1 – Review

Comic-Verfilmungen und TV-Serien unserer Lieblingssuperhelden sind nichts Neues. Was Marvel in den letzten sieben Jahren jedoch auf die Beine gestellt hat, ist wirklich etwas Besonderes – und damit meine ich weder die pure Masse an erfolgreichen Blockbustern oder deren Vermarktung, sondern die Art und Weise, wie alles zusammenhängt. 

Mittlerweile befinden wir uns in Phase drei des Marvel Cinematic Universe, das über ein Dutzend Filme und nun auch mehrere Serien umfasst. Und obwohl erst vergangene Wiche Jessica Jones die Netflix-Bühne betreten hat, möchte ich an dieser Stelle über eine andere Serie reden, deren Zusammenhang zu den Filmen um einiges deutlicher ist: Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D..

Staffel eins ist mittlerweile als DVD- oder Bluray-Box erhältlich, während die zweite Staffel gerade erst im Free-TV lief und eine Kaufversion leider noch auf sich warten lässt. In den USA läuft bereits die dritte Staffel und hat dort vor kurzem erst die 50. Episode der erfolgreichen Serie ausgestrahlt und ein Ende ist bislang nicht abzusehen. 
Doch kommen wir zur Story, zu den Charakteren und überhaupt zum eigentlichen Reiz von Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.. Die Geschichte beginnt unmittelbar nach den Ereignissen von Marvel’s Avengers und wartet direkt mit einer Überraschung auf: Agent Phil Coulson (Clark Gregg) lebt! Ob wieder oder noch und wie überhaupt ist eines der Grundthemeb der ersten Folgen und zieht sich auch danach noch weiter durch die Serie. 

Dem Publikumsliebling steht ein Mischmasch aus Spezialisten zu Seite, die unterschiedlicher kaum sein könnten und nach etwas Einspielzeit doch ein erfolgreiches und effektives Team bilden und damit den Auftrag von S.H.I.E.L.D. nach besten Wissen und Gewissen ausführen. Eine zentrale Rolle in diesem Teambuilding-Prozess ist Skye (Chloe Bennet), eine Hacktivistin, die die Machenschaften S.H.I.E.L.D.s anfänglich verurteilt, später jedoch von Coulson bekehrt und dann sogar von Agent Grant Ward (Brad Dalton) zur Agentin ausgebildet wird. 

Nach einem noch zaghaften Start, in dem die Hauptcharaktere vorgestellt, die ersten Storyelemente dargelegt werden und Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. langsam Fährt aufnimmt, gestaltet sich die zweite Hälfte der ersten Staffel als Schaulaufen von Action und Drama sondergleichen. An dieser Stelle soll nicht zu viel verraten werden, außer dem Hinweis, dass sich die Serie nahtlos in die Ereignisse eines weiteren Filmes einfügt. 

Und dann ist da noch Skyes Vergangenheit und ihre Rolle in all dem. Obwohl die Story von Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. also gleich auf mehreren Hochzeiten zu tanzen scheint, gelingt dieser Spagat außerordentlich gut und mit der Zeit fügen sich die Puzzleteile zu einem außerordentlich spannenden und mitreißendem Ganzen zusammen. Doch bevor es dazu kommt, endet die erste Staffel und man fragt suchen vielerlei Hinsicht, wie es nach dem Finale weitergehen wird – und kann!
(featured image  by http://www.marvel.com)

On selling stories

During a conversation with a customer some days ago regarding ereaders, ebooks he asked an interesting – albeit old – question: If I thought eBooks would diminish the sales of printed books. The formula “Does x kills books?” is probably as discussed as the the other (unsaid) one I answered: Do people read less today than last year/generation or when we hadn’t had phones, consoles, TVs or even radio. 
“No,” was my obvious answer even if I lack (then and now) the scientific means to prove that statement. And only to touch on the unsaid question a little bit: Thank J.K. Rowling for that as myriad of articles just like this one by the Wallstreet Journal shows (Disclaimer: this was literally the first article I clicked on and is several years old – still, the message stands). People – and most important kids! – still read like crazy and with “new” authors like Suzanna Collins, Cassandra Clare, John Green and Rick Rioardan that won’t change in the near future. 
So, back on track: Do I fear the rise of the ebook and the imminent death of printed books – and therefore a huge (or even crucial) part of my job? Still no. As long as there will be trees to make paper out of (or a synthetic material that feels, looks and most important smells like paper) there will be people who prefer the haptic approach to reading. The knowledge of actual owning said book (another discussion altogether) and the aesthetic of a wall of overflowing bookshelves is hugely important to a lot of people – including myself.  

And regarding my job, it’s hardly only “selling books” but a lot of different media. Like audiobooks, ebooks are just another way of telling stories. They aren’t limiting the access to books, the broaden it. 

To put it rather romantically and to burrow from aforementioned John Green: I’m selling stories rather than “just books” and I don’t really care in what form or manner people enjoy them – as long as they do. Enabling more potential readers should be celebrated and cherished. 
And bringing stories to people is quite probably the main reason I became a bookseller. It definitely gave me the idea to pursue a career in publishing which may be still in the cards and it sure as hell is the reason I – albeit way too seldom write, both fiction and these blog posts. 
So, in summary, what I see myself as is someone who sells stories and (in case of non-fiction) knowledge in whatever type of media. My job is to inform and provide advice to potential customers to the best of my abilities. That I do so without open judgment (my own opinions to specific titles can be asked for but are always given as what they are: a subjective opinion based upon my own preferences). 

Die Qual des Entscheidens

Man sollte meinen mit dem Sternzeichen Waage sei ich ausgeglichen, wisse, wie und wo ich stünde, und könnte demnach Entscheidungen zwar vielleicht nicht aus dem Bauche heraus treffen, mich doch aber zumindest recht zügig für eine Seite entscheiden. Wer mich jedoch schon etwas länger – oder einfach besser kennt, wird bei diesem ersten Satz bereits laut gelacht haben. Zumal ich nicht an Astrologie glaube; ich fand die Analogie einfach nur sehr passend und will sie deshalb noch etwas ausreizen. 
Also, ich bin nicht sehr entscheidungsfreudig, im Gegenteil. Nicht nur grüble ich teils endlos über das Für und Wider jeder größeren Entscheidung herum, ich wechsle teils auch nach kurzer Zeit die Seite. Mal, weil sich mein Standpunkt gerade (sprich für diesen Moment, denn dies kann durchaus mehrfach vorkommen) geändert hat, oder auch, weil ich mit meiner Wahl nicht mehr zufrieden bin. 

Soziologisch betrachtet könnte man das als Bindungsangst bezeichnen und dem will ich nichtmal widersprechen. Psychologisch wäre es wohl eine Angst, Verpflichtung einzugehen oder sonst etwas. Ich will darüber gar nicht tiefer drüber nachdenken (sagte er nach drei Absätzen …). 

Um also endlich auf den Punkt zu kommen (und dann wieder doch nicht):

Seit Jahren “konsumiere” ich Unterhaltungsmedien fast ausschließlich auf Englisch. Bücher, Filme, Serien, Videospiele. Selbst Nachrichten, soziale Netzwerke oder die Spracheinstellung meiner Technik ist für den größten Teil auf Englisch. Und doch bin und bleibe ich muttersprachlich Deutscher (auch an meiner Nationalität wird sich nichts ändern, aber DAS Thema ist noch komplizierter). 

Während ich also mit Deutsch aufgewachsen bin und es im “realen” Umfeld auch hauptsächlich spreche, findet mein digitales Leben fast ausschließlich auf Englisch statt. Und nun also meine Frage, die ich mir seit Wochen und Monaten immer wieder stelle und die jedes Mal anders aussieht:

Wie soll ich mich selbst und meine Gedanken in einem größeren Rahmen ausdrücken? Ob Reviews (auch hier ein Entscheidungsproblem meinerseits: der, das oder die Review?), eigene Geschichten oder Videos auf Twitch und YouTube: wähle ich meine Natur oder meine “Erziehung”? 

Beides habe ich ausprobiert – mit mehr oder weniger Erfolg. Die letzte Gewchichte, an der ich geschrieben habe, war auf Englisch, weil ich diverse Zitate aus Shakespeares Romeo und Julia einbauen wollte und ich mich weder zu einem Sprachenmix noch zu übersetzten Zitaten bringen konnte. 

Meine Reviews sind dank KRYSCHEN zu nahezu 100% auf Deutsch (ausgenommen sind die wenigen englischen hier) und meine Let’s Plays und Streams? Eine bunte Mischung aus beidem. Englisch, weil ich die Sprachausgabe meiner Spiele immer auf Englisch (also meist dem Original) habe und es potenziell mehr Zuschauer anlocken könnte. Deutsch, weil ich mich leichter tue, frei zu reden und zu damit die “Qualität” etwas höher ist. 

Ein Kompromiss wäre ein deutscher Kommentar mit englischer Sprachausgabe (wie bei meinen paar Assassin’s Creed: Unity– und Final Fantasy XIV-Videos), aber wirklich glücklich bin ich damit auch nicht. Einen weiteren Versuch davon werde ich morgen (Sonntag, 14:00 Uhr) mit meiner Fortsetzung von Witcher 3-Stream wagen. 

Die andere Lösung wäre, einfach besser beim Kommentieren auf Englisch zu werden, was nur geht, wenn ich mehr übe …

Für den Moment werde ich wohl weiter zweigleisig laufen und austesten, was mir selbst besser gefällt und was mir mehr Spaß macht. Denn lustlose Videos sind wohl das Letzte, was YouTube und Twitch brauchen. 
Nicht, dass ich mich damit für irgendetwas wirklich entschieden hätte, aber das Thema hatten wir ja jetzt zur Genüge😉

Streaming on Sunday!

So, just a quick heads-up, as my initial plan was cancelled.

I’ll be streaming The Witcher 3: Wild Hunt this Sunday, November 1. Stream will start around 1pm CET (that’s noon GMT).

Despite having already played something over twenty hours of the game, I’ll actually start over completely. This is mostly due to the fact that I’ve forgotten most of the story and the controls, so it couldn’t hurt to get through the tutorial once more.

I’ll be playing on my PlayStation 4 with the Hearts of Stone expansion (not that this would change anything for some time).

Stream can be found here at twitch.tv/lvl39nerd. Commentary will be in (not perfectly fluent^^) English as will the game. Length of the stream is not yet clear, with some pauses in between, maybe two or three hours.

Hope, you’ll hang around a bit:) Stream will be available on YouTube next week in several parts, though!

See you then!

Managing time is hard

As my current job comes to a close and I get back to my old, regular book selling one, I one myself in a position I haven’t been in since January: I have idle time at home. For the better part of the last nine months, I have been on the road travelling through the country coaching my fellow coworkers and now I’m heading “home” to my old store.

So, what to do with all that time I now have and actually being at home in my flat? Well, finally getting to play all the games I “missed” this year, for one, and of course playing those that come out this holiday season. Then, the KRYSCHEN emag finally gets me back in full swing and I’m now catching up with my GamesCom articles, which should be online early November – which I know is very late but work comes first. Lastly, in terms of my “online persona”, I’ll finally start to seriously try out this whole YouTube and Twitch thing, meaning an actual schedule with planned streams and concurrent content on my account. Which honestly is both exciting and scary at once. But one has to start somewhere, right? Commentary will mostly be in English, with maybe one or two play throughs or let’s plays in German mixed in between.

Starting November (the 1st, actually) I’ll plan to stream both Metal Gear Solid V: The Phantom Pain (continuing my progress so far) and a complete new save of The Witcher 3: Wild Hunt – despite already having played about 23 hours in my current run. But I’ve forgotten so much about the story and the controls that I might as well start over (again).
In addition to both streams, which should find their way to my channel as well, I’ll have a LP of both Pillars of Eternity (including The White Marsh expansions) and Divinity: Original Sin: Enhanced Edition on there as well. Which is a lot of content and a lot of work, but I think I’ll handle it. Still, keep in mind that I have a day job, which is super-busy during the holiday season, so there might be gaps despite all efforts😉 No promises, just me trying to plan – which as soon of my friends know might not be my strongest suit.

So, see you after that spooky Halloween night. I’ll keep you posted when the stream will likely start!