Game City 2016 – Ein Jubiläum ohne Grund zu feiern

Game City 2016 – Ein Jubiläum ohne Grund zu feiern

Die Game City – “Österreichs grösstes [sic!] Gaming Event” – ging vergangenes Wochenende in seine zehnte Runde. Wie auch in den Jahren zuvor hat die Veranstaltung mit gratis Eintritt wieder Zehntausende Fans jeden Alters ins und ums Wiener Rathaus gelockt. Bei bestem Herbstwetter sollten Besucher und Veranstalter zugleich allen Grund zum Feiern haben – doch leider war auch diese Game City meiner Meinung nach trotz und gerade wegen seiner Vorzüge eher Enttäuschung als Erfolg.


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 (leider meine einzige Quelle mit einer ungefähren Zahl) spricht von fast 80.000 Besuchern, womit sich die Game City erneut die “siebtgrößte Stadt Österreichs” nennen darf. Oder nahezu Fußballstadien der Größe des Dortmunder Signal-Iduna-Parks oder Estadio Santiago Bernabéu in Madrid füllen könnte.

 

Zum Vergleich: Die letzt- und diesjährige GamesCom in Köln war mit “nur” 345.000 – also etwas mehr als dem Vierfachen – komplett ausverkauft.

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Und während die weltweit größte Besuchermesse für Videospiele in einem riesigen Messegelände regelmäßig ganze neun Hallen füllt, fand auch in diesem Jahr die Game City im Wiener Rathaus statt. Etwas Außengelände auf der Rückseite der Sehenswürdigkeit, der Innenhof und eine Handvoll Räumlichkeiten im Inneren waren alles, was den Ausstellern zur Verfügung stand. Der vom Rathauspark gesäumte Platz vor dem Gebäude war dieses Jahr zum wiederholten Male von einem Zirkus und einer Vielzahl von Essensbuden besetzt.

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Auf die Messe selbst zu gelangen war zu den Stoßzeiten ein erstaunlich langwieriges Verfahren. Wer sich nicht bereits im Vornherein bei Saturn und Co ein “Altersbändchen” geholt hatte, musste dies beim Eingang selbst machen, an dem auch die Taschen kontrolliert worden und man zusätzlich noch versuchte, das Gelände nicht zu überfüllen.

 

 

Was am späten Freitagnachmittag noch übertrieben aussah, war Sonntag fast völlig ausgenutzt und zog Wartezeiten von mehr als einer halben Stunde mit sich. Und dies war der EINZIGE Eingang. Die EINZIGE Möglichkeit vor Ort, an die Bänder zu kommen und der EINZIGE Ort, wo Taschenkontrollen stattfanden. Organisatorisch also keine Meisterleistung, zumal man erst ganz vorn überhaupt mitbekommt, was auf der Messe selbst nicht erlaubt ist. Neben dem selbstverständlichen Waffenverbot war auch das Mitbringen eigener Getränke verboten. Eine Trennung des Ganzen und frühere Hinweise hätten das Anstehen hier sicherlich etwas verkürzt. Ganz zu schweigen von einem weiteren Eingang (plus Ausgang!) näher an der Ubahn-Station “Rathaus”.

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Doch begeben wir uns endlich AUF das Gelände, dass sich dieses Jahr sonderlich blau präsentierte. PlayStation und Ubisoft nahmen gefühlt je ein Drittel des Ausstellerbereichs ein, Microsoft und EA waren gar nicht erst vertreten, die Indie-Area war wie immer gut besucht und voller Nostalgie – und der Rest? Ein Bisschen Nintendo, etwas PC-Gaming hier und da, aber sonst regierte Blau an allen Ecken und Enden. (Ein Umstand, der in Anbetracht der baldigen Präsidentschaftswahl in Österreich aber bitte nur für die Game City gilt!) Nicht, dass ich etwas gegen die beiden Videospielgiganten hätte, etwas mehr Abwechslung wäre aber dennoch schön gewesen.

 

Alles, was ich sehen konnte und gesehen habe, war etwas, woran ich bereits Interesse hatte. Es gab keine Überraschungen oder Titel, die ich mir hätte anschauen können, weil es dort gerade keine Schlange gab und das die beste Begründung ist, sich einen Controller zu schnappen. Warum woanders warten, wenn man hier direkt loslegen kann? Vielleicht entdeckt man ja was cooles? Nicht so dieses Jahr.

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In Sonys PlayStation-Bereich gab es neben diversen VR-Titeln Horizon: Zero Dawn, Call of Duty: Infinite Warfare (und damit doch etwas EA im PlayStation-Bereich!).

dsc01246Ubisoft zeigte neben Watch_Dogs 2 (ebenfalls im PlayStation-Bereich), For HonorGhost Recon: Wildlands und South Park 2. In den Mix gestreut waren noch eine Reihe weiterer Spielstationen – darunter Star Trek: Bridge Crew, Steep, Eagle Flight (alles von und bei Ubisoft), DragonBall Xenoverse 2 und – warum auch immer – Overwatch.

Ich habe mich schon früher immer wieder als Ubisoft-Fan geoutet und ich werde es auch dieses Mal tun, aber aus gutem Grund. Ich habe mir nur zwei Präsentationen angeschaut, da ich For Honor bereits gespielt hatte und mich der Rest nicht wirklich interessierte. Durch die engen Gänge und die teils elendig-langen Schlangen war es fast genauso laut wie auf der GamesCom und doch wurde bei Horizon: Zero Dawns Präsentation komplett auf Headsets und Kopfhörer verzichtet. Ich saß in der vorderste Reihe und hatte Schwierigkeiten, das Gesagte überhaupt zu hören.

Watch_Dogs 2 auf der anderen Seite glänzte nicht nur durch die beiden coolen und charmanten Präsentatorinnen, sondern auch durch eben jene Headsets und Kopfhörer. Man konnte nicht nur ihnen zuhören, sondern auch den Sound des Spiels glasklar hören und so etwas besser ins Spiel eintauchen. Und sogar ein T-Shirt gewinnen konnte.

Zugegeben, das Spiel selbst testen konnte man nur bei Horizon: Zero Dawn – wofür man sich jedoch erneut anstellen musste und bei dem es offenbar nur eine oder zwei Testkonsolen gab.

Am Ende der Game City bin ich im Großen und Ganzen mehr enttäuscht als begeistert. Gleichzeitig versuche ich mir aber selbst zu sagen, dass ich mich nicht über etwas aufregen sollte, das gratis ist. Doch warum ist es noch immer gratis? Warum ist es noch immer im Rathaus, wo kaum genug Platz ist, um sich ordentlich an einer Schlange anzustellen, ohne im Weg zu stehen?

Ich würde sofort Eintritt dafür bezahlen, damit ich mehr Spiele auf einer größeren Fläche sehen könnte – selbst wenn anfangs die Preise zu hoch und die Fläche zu klein ist. Die Vienna Comic Con zeigt, wie man es machen kann: Sie haben klein angefangen letztes Jahr, waren bereits im Vorfeld komplett ausverkauft und haben dann sehr schnell gemerkt, dass sie ausbauen müssen. In diesem Jahr werden es zwei Hallen statt der einen sein, auf der man sich mit anderen Enthusiasten treffen kann.

Die Game City sollte sich da – nach immerhin zehn Jahren und gefühlt immer weniger Platz statt mehr – den einen oder anderen Trick abschauen, bevor es womöglich die letzte “Gaming findet Stadt”-Veranstaltung war. Bei aller Meckerei wäre es doch schade drum, wenn es eine Convention weniger im Jahr gäbe. Gerade eine, die so schön perfekt zwischen GamesCom und Comic Con liegt….

Zum Abschluss noch ein paar mehr Bilder meinerseits. Bis hoffentlich zur Comic Con im November😉

 

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Ausrede Geburtstag

Mein Geburtstag steht bevor und wer mit mir auf Facebook befreundet ist, wird womöglich gesehen haben, dass ich gleich zweimal Leute dazu eingeladen habe, ihn mit mir zu feiern. 

Ich möchte an dieser Stelle diverse “Warum?”-Fragen erklären. Warum überhaupt die offene Einladung an alle, die den Post lesen können. Warum die Erinnerung an die Einladung einige Tage später? Warum ist mir das Ganze überhaupt so wichtig und warum plane ich keine große Party irgendwo und lad jeden ein, der einen drauf machen will, sondern sag “kommt, wann ihr wollt”?
Nun, eine der Fragen wurde sogar schon gestellt und ich habe sie wahrheitsgemäß beantwortet: Die Erinnerung war einfach für die Leute da, die nicht jeden Tag auf Facebook rumhängen oder nicht jeden einzelnen Post lesen. Für die, die nicht Wochen vorausplanen, sondern halbwegs spontan entscheiden, was sie wann wie und wo machen. 
Und wer mich einigermaßen kennt, kann die Frage mit der Party recht gut selbst beantworten: ich bin kein Partygänger, Discos liegen mir nicht, sind zu laut und in meinen Augen alles andere als gesellig. Ohrenbetäubende Musik, die selbst durch Schreien nur selten übertönt werden kann, und Dutzende fremde Menschen, die einen auf engsten Raum zusammenquetschen – nicht gerade meine Vorstellung von einem angenehmen Abend unter Freunden. 
“Unter Freunden” ist darüber hinaus der nächste springende Punkt für mich. Mir geht es nicht darum, dass ICH Spaß habe und alle anderen Gäste nur Nebenakteure sind während ich die Hauptrolle spiele. Ich will mit meinen Freunden feiern, Teil einer Gemeinschaft sein, mich mit anderen austauschen und etwas machen, was uns allen Spaß macht. 
Mein Geburtstag ist dabei nicht mehr als ein Vorwand, ein Grund, eine Ausrede sich zu treffen. Ich bin nicht auf Geschenke oder Glückwünsche aus – wenngleich ich mich natürlich über beide freue! – ich will und brauche einen Anlass, aus meinem Trott auszubrechen, meine einsame Hobbithöhle wenn nicht zu verlassen, dann zumindest für andere zu öffnen. 
Als jemand, der lange Zeit kaum Freunde hatte und dem das Internet dann Bekanntschaften, Kameraden und Verbündete nicht nur in nahezu allen Bundesländern, sondern auch außerhalb Deutschlands verschafft hat, sind gerade Geburtstage eine sehr zweischneidige Angelegenheit. 
Soziale Konventionen diktieren einem geradezu, sie zu feiern, der Gruppenzwang unter Jugendlichen verstärkt dieses fast zu einem Wettbewerb, bei dem es mehr um den Ausdruck elterlicher Finanzstärke sowohl bei der Ausrichtung dieser “Events” geht als auch um die Größe, den Wert und die Zahl der Geschenke. Es geht weniger um die Zahl der Freunde als um den Grad der Bekanntheit und Beliebtheit. Es ist mehr Promi- als Kinder-Party und ich war mehr Kabelträger oder Statist als Oscarpreisträger. 
Auf der anderen Seite waren solche Anlässe auch immer eine Möglichkeit, besagte Freunde aus dem Internet zu besuchen oder von ihnen besucht zu werden. Es war auf lange Zeit planbar, kollidierte nur in äußerst seltenen Fällen mit wichtigen Familienfeiern und ließ sich problemlos – und ohne Naserümpfen der Mitmenschen – nachfeiern. 
Materielle Geschenke waren dabei meist nicht einmal von Belang. Man selbst, die eigene Anwesenheit, die zusammen verbrachte Zeit war Geschenk genug – selbst oder GERADE wenn man sie nur zum DVD-Schauen nutzte. 
Ich feiere meinen Geburtstag nicht, weil andere es so wollen oder weil ich mich in den Fokus der Aufmerksamkeit stellen möchte. Ich feiere, um Zeit mit meinen Freunden zu verbringen. 
Und dafür ist mir jede Ausrede recht. 
PS: Mir ist natürlich klar, dass extrovertiertere Menschen als ich aus durchaus den gleichen Gründen feiern und ich will mit diesem Beitrag über niemanden außer mir selbst urteilen. Ich bin – und bleibe – ein ziemlich introvertierter Nerd, der weder perfekt ist, noch es sein möchte. Und der sich schon gar nicht für etwas besseres hält – auch wenn es leider oft so rüberkommen mag. Wofür ich mich an dieser Stelle explizit entschuldigen möchte. 

PC Master Race?

PC Master Race?

Vor fast zwei Jahrzehnten haben mein Bruder und ich unsere erste Konsole – eine Sony PlayStation – zu Weihnachten bekommen. Es folgten die PlayStation 2-4, mehrere Ausführungen der PSP und eine PS Vita. Abwechslung gab es nur durch die GameCube, die nun langsam genauso Staub ansetzt, wie ein Großteil meiner Konsolen.

Seit dem Frühjahr letzten Jahres habe ich nun einen PC. Es ist nicht mein erster überhaupt, aber der erste mit genug Power, um mehr als Solitaire drauf spielen zu können. Entweder mangelte es am Geld oder schlichtweg dem Interesse an einem leistungsstarken PC speziell für mich oder meinen Bruder. Und der “Wohnzimmer-PC” war mehr ein Office- und Internet-PC als alles andere. Videospiele wurden darauf äußerst selten gespielt – immerhin hatten wir dafür unsere Konsole(n). Das hat sich mittlerweile also geändert und seit etwa 1,5 Jahren wächst nicht nur meine Steam-Library unaufhörlich, sondern auch die Zeit, die ich allgemein am PC zocke. Gerade auch im Vergleich zu meiner Spielzeit auf der PS4.

Der plötzliche Sinneswandel kommt nicht von ungefähr. Aber auch nicht ohne seine Hürden und Probleme. Auf der einen Seite ermöglicht es mir, alte und neue Titel zu spielen, die mir auf der Konsole verwehrt bleiben. Auch die Preise sind nicht nur dank unzähliger Sales deutlich niedriger am PC. Dann natürlich auch die Verlockung durch Mods, allgemein mehr Einstellungsmöglichkeiten und natürlich dem Versprechen besserer Grafik und Leistung.

Die Kehrseite des Ganzen ist aber die Problematik des Aus- und Aufrüstens. Ganz zu schweigen von der Auseinandersetzung mit Windows, der richtigen Software und den passenden Treibern.
Ich habe mich bisher eigentlich als relativ sicher mit Computern gesehen. Und ich weiß bis zu einem guten Grad auch zumeist, was zu tun ist, sobald der PC denn einmal an ist.
Wahr ist, dass ich im PC- und Internetalter aufgewachsen bin und alles, was ich bisher brauchte, problemlos erledigen konnte – oder zumindest wusste, wo ich nachschlagen konnte, um mir fehlendes Wissen anzueignen. Geht es aber um die Technik und vor allem die Hardware, die das Ganze zum Laufen bringt, steh ich vor einem Turm voller Probleme.

Aus- und wieder einschalten? Klar, kein Problem. Den IT Crowd-Test besteh ich also zumindest. Kabel abstecken und wieder anschließen ist auch keine große Herausforderung. Der Kauf und die Erkennung des RICHTIGEN Kabels … vielleicht Thema einer anderen Diskussion (ich hab’s nicht so mit Namen … ). Bei allem darüber hinaus bin ich hoffnungslos überfragt, was für mich das ganze Gerede von der “PC Master Race” vor allem zu einem großen Hin- und Hergerenne werden ließ, als ich mir in den Kopf setzte, mir eine neue Grafikkarte kaufen zu wollen.

Wir reden hier übrigens bereits von der zweiten Karte seit Kauf des PCs, der ein reiner Office-PC ist und damit nur eine einfache Onboard-Grafikkarte besaß. Nachdem ich – mit einschlägiger Hilfe von Freunden, die sich tatsächlich mit PCs auskannten – die erste Auswechslung erfolgreich hinter mich gebracht hatte, wähnte ich mich sicher genug für einen alleinigen Versuch.

Und scheiterte nicht einfach nur auf ganzer Linie, sondern mehrfach auf jeder Etappe. Die Wahl der Grafikkarte war bereits mit viel Diskussionen und Nachfragen verbunden. Dann hatte ich außer Acht gelassen, welche Anschlüsse an meinen Monitoren waren und musste die Grafikkarte gegen eine andere austauschen.

Diese wiederum (wir sind bei Hindernis drei, für die, die mitzählen wollen), war zu groß für das bisherige PC-Gehäuse. Mit tatkräftiger Hilfe, einiger Recherche fand sich dann ein Shop, der ein zu meinem Motherboard passendes Gehäuse verkaufte. Nach Etappe fünf meines Leidens-/Pilgerweges – sprich dem Aus- und wieder Einbau aller Komponente stellte sich heraus, dass mein altes Netzteil ebenfalls ein Upgrade benötigte. Die richtigen Anschlüsse und – wie sich herausstellte – die nötige Power fehlten, um meine neue Grafikkarte mit Strom zu versorgen.

Ein weiterer – und zum Glück finaler – Tripp gefolgt von den letzten Handgriffen warfen alles, was dem Happy End im Wege stand und siehe da: alles funktionierte, der PC lief wie am Schnürchen und mein erster Bechmark-Test verdiente ein

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Das Fazit des Ganzen: PC-Spieler haben vielleicht die günstigeren Spiele, aber auch deutlich mehr Arbeit. Die konstante Frage, ob (und wenn, wie gut) Spiel xx auf ihren Geräten läuft, verbunden die Plagerei mit DRM, Treibern und dem Betriebssystem ganz allgemein gleichen einem endlosen Teufelskreis, der gerade für (Quer-)Einsteiger wie mich mehr Frust als Abenteuer. Beides ist jedoch nichts im Vergleich zu dem figurativen Jenga-Spiel mit den Komponenten. Ein Balance-Akt, der viel Wissen und Recherche voraussetzt und – zu sehen anhand meines Marathons – durchaus ungeahnte Mehrarbeit nach sich ziehen können.

Was PC-Spieler bei der Software sparen, müssen sie regelmäßig in neue Hardware investieren, was durch den Zeitaufwand gleich doppelt kostet. Konsolenspieler haben diese Probleme nur bedingt und kaufen sich vielleicht alle fünf Jahre eine neue Konsole, die etwa so viel kostet wie eine mittelfristige Grafikkarte für den PC. Ansonsten ist es nicht sehr viel mehr als ein “Plug&Play”, auch wenn die Installations- und Updateprozesse seit der letzten Generation ähnliche Ausmaße wie auf dem PC angenommen haben.

Alles in allem bereue ich weder den “Prioritätenwechsel” noch das Upgrade meines PCs. Es macht die Aufnahme von Let’s Plays für YouTube und das Streamen auf Twitch um ein Vielfaches leichter und in dem Maße, wie ich es derzeit plane, überhaupt erst möglich.

Das TL;DR ist wohl: Zocken auf Konsolen ist einfach, stressfrei und macht Spaß, bietet aber bei weitem nicht die Möglichkeiten, die man auf dem PC genießen kann, wenn man willens ist, die Zeit und das Geld zu investieren.

 

 

Nippon Nation – Mehr CONtra als CONvention

Am Wochenende vom 16. und 17. Juni fand zum dritten Mal im Wiener Museumsquartier die Nippon Nation statt. Eine Convention “für alle Nerds”, wobei der Fokus hier natürlich – allein dem Namen nach – sehr stark auf alles Japanische liegt. Animes, Manga, Teezeremonie, Japanisch lernen und fast mehr Cosplayer als unverkleidete Gäste. Der Name war auf jeden Fall Programm, doch selbst das Land der aufgehenden Sonne vermag es nicht, die Convention in einem besonders positiven Licht erstrahlen zu lassen.

 

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Die GROB eingezeichnete Fläche der Nippon Nation

Das Programm (hier zu finden) spiegelte selbstverständlich den Namen der Convention wider, überraschte mich aber dennoch durch die eSports- und Twitch- bzw. YouTube-Panels, die ich so nicht erwartet hätte. Gerade die letzten beiden waren es dann auch, die mich hauptsächlich interessiert haben. Dass ich gerade mal zum Twitch-Panel gegangen bin und selbst das bereut habe?

Die Location war… winzig und meiner Meinung nach nicht sonderlich gut organisiert. Hinweisschilder waren entweder non-existent oder gut versteckt. Ich kann mich zumindest an keine erinnern, die nicht direkt an der jeweiligen Tür hingen, wo man hinwollte. Gut, es dauerte nicht lang, bis man alles gefunden hatte, aber etwas mehr Orientierungshilfe – gerade an den Eingängen zum MQ wären schon praktisch gewesen.

Doch das enttäuschendste? Die Moderatorin. Ich erinnere mich schon nicht mehr an ihren Namen und würde nur zu gern ihre “Performance” vergessen. Mag sein, dass sie gerade erst ihre Moderationausbildung abgeschlossen hat. Möglich, dass sie nicht an allen Themen interessiert war, die sie vorgestellt hat. Alles möglich, aber was sie abgeliefert hat, grenzte an einer Frechheit. Dem Publikum die Möglichkeit für Fragen zu geben und dann sagen, sie habe damit gerechnet, dass keine Reaktion käme ist das absolute Gegenteil einer guten Moderation. Ihre Aufgabe sollte sein, das Publikum zu animieren und sich nicht über es lustig machen.

Die zweifelhafte Organisation half an dieser Stelle auch nicht und so verzögerten sich die Panels künstlich. Cosplayer, die zu spät zum Wettbewerb kommen, kann ich noch irgendwie verstehen – wenn dies den Juristen passiert, ist das dann schon mehr als peinlich. Panel-Teilnehmer auf die Bühne bitten ohne Sitz-Möglichkeiten oder extra Mikros zu haben – wie beim Twitch-Panel geschehen – ist bitter.

Überhaupt, dass das Twitch-Panel auf der “Hauptbühne” stattfand und nicht als Workshop, versteh ich bis jetzt nicht. So war es nicht mehr als ein schlechtes Frage-Antwort-Interview, das den Zuschauern nicht wirklich viel Infos gegeben hat. Die Gäste haben nur ein wenig erzählen, was sie machen und vielleicht vier Minuten damit verbracht zu sagen, was man genau braucht. Wie das Streamen aber dann aussieht, wie man alles einrichtet und worauf man sonst so achten sollte? Kaum ein Wort.

Zum YouTube-Panel bin ich dann schon gar nicht mehr gegangen, weil es wohl auf das gleiche hinaus gelaufen wäre. Ebenfalls auf der Hauptbühne und die gleiche Moderation, die das Publikum wieder derart vergrault, dass sich niemand beteiligen WILL.

Dass es auch anders geht, durfte ich beim Vortrag zum günstigen Reisen nach Japan sehen. Florian Lampel Bakk war FANTASTISCH. Witzig, gut vorbereitet mit einer umfangreichen und interessanten PowerPoint-Präsentation und einer wirklich guten Rhetorik. Und er hat die Zuschauer direkt mit einbezogen und hatte einfach eine großartige Bühnenpräsenz gezeigt.

Ebenfalls Lob verdienen die unzähligen Cosplayer, aber das war zu erwarten. Gefühlt die Hälfte aller Besucher kam verkleidet und alle Kostüme sahen absolut großartig aus. Mein absoluter Respekt alle Cosplayer. Ihr seid großartig und ich bewundere euch und eure Arbeit🙂

Alles in allem? Ich will es nicht “rausgeschmissenes Geld” nennen, aber 19€ pro Tag an der Tageskarte, bzw. 30€ für das Wochenend-Ticket sind eindeutig zu viel, wenn man überlegt, dass einige der Workshops noch zusätzliche Kosten nach sich zogen und es abgesehen von dem dürftigen Programm nicht wirklich etwas zu sehen gab. Also ja…. ich war kein Fan der Con und hoffe, dass kommende Conventions in Wien mehr zu bieten haben als die Nippon Nation. Immerhin war bei der GameCity die Location um einiges schöner und die ComicCon letztes Jahr doch etwas größer und hatte wirkliche prominente Stars.

FM2016: Football Basics 101 #1 – Defenders

FM2016: Football Basics 101 #1 – Defenders

After my short Football Manager 2016 stream last night I decided to follow that one up with some blog posts, as I didn’t really explain all that much all that well. Also, writing is the easier task for me and gives me the chance to think more about what I want to explain.

Disclaimer: These post are merely meant for beginner’s and those unfamiliar with the rules of football and the tactics of the game. It’s also not an in-depth explanation of Football Manager 2016, but instead uses the images taking from the game to a) explain said roles and tactics and b) show how to find important information in the game itself. The latter one I’ll get to somewhat latter in this series of blog post, though.

2BvbQ.jpgMy first couple of posts will be about the different positions and their basic roles in the game. I’ll leave out the goalkeeper because their sole role is going all Gandalf on the ball. That’s it. Just make sure the ball doesn’t cross the line inside the goal. Which by the way is eight feet high and eight yards wide (2,44m by 7,32m).

Buuut to the defenders and their different roles. I won’t mention EVERY possible position and role, just the most common ones, starting with the very heart of your deffence:

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The Defenders (red) and the Goal Keeper (green)

Center Backs (CB)

Their main goal – so to speak – is to counter the opposing strikers (more on their role later). Making sure the stirker a) doesn’t get the ball (through “Marking” him, making sure to not let him out of sight and intercepting any incoming passes or crosses (longer, often high played passes from either side of the field into the middle). If the opposing player does get the ball, they have to try to stop or intercept any additional passes or shots on goal.

Important “skills” of a CB are dependent of course on your playstyle and that of the team you are up against but in general you do want rather tall players who can intercept crosses easily. Important stats in-game would be:

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Player stats of Mats Hummels (BVB Dortmund)

 

Notice his height being nearly 2m with a Heading stat of 15 and a Jumping Reach of 16.All stats are maxed out at 20, so those stats are exceptionally good.

Marking, Positioning and Tackling – all also highlighted and righter high are important to both stay near the enemies strikers (Marking), be where the ball will be played (like crosses, through-balls and such – Positioning) and of course stopping them from scoring or getting back the ball in general (Tackling) – either fair or illegally through fouling. Aggression plays a role in this regard as do your Instructions (more on those later).

 

Wing Back, Right / Left Winger (WB, W R/L)

Before going to much into detail concerning their stats, let’s first explain, what a Winger DOES. Running, mostly, all up and down the sideline, both with the ball and not. They are your crossers and the players who try to widen your gameplay and both be available for passes and MAKE crucial passes and crosses into the opposing teams box.

Wingers can be found both in defence as in midfield or even defence. I mention them here because there are way too many roles and position in those parts of your line-up.

Important stats for your Wingers (in every position basically) are:

 

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Player stats if Emre Can (Liverpool FC)

Stamina, Work Rate, Passing and Crossing are some of the stats highlighted here. As Emre Can is a Defender, he also needs to be good at Tackling and Marking, more offensive Wingers won’t need those stats as much. A high Acceleration and Natural Fitness also go a long way as their main job is running. So the ability to be fast, change the direction of play on a whimp (Acceleration) for the entirety of the game (Stamina, Work Rate) are good stats to have. Natural Fitness just gives the player a boost to regaining their fitness between matches and help regain strength as soon as possible. Good to have in most players, reaaally good to have in a player with a high Work Rate.

Passing and Crossing obviously is what they’re supposed to do at the end of their run, so those stats are vital as well. Picking out the right target and time to pass (Decisions) also goes a long way, so as to avoid offsides (that rule will get its own post, promise😉 ) or anticipate what their team mates are about to do.

 

Right / Left Defenders (D R/L)

Last but not least in this post and as a counterpart to the Wingers are the general Defenders on either side of the pitch. On contrary to your Wingers, their job is to assist the Center Backs in marking opposing players and stop them of making crosses and passes. Their crucial stats ar thus:

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Player stats of Jon Flanagan (Liverpool FC)

Marking and Tackling in particular. That’s mostly it. Teamwork is somewhat important for everyone as are Stamina.and Positioning. Strength helps your side Defenders hinder the opposing players on making their passes/crosses by showing them onto their weeker foot (a specific instruction for your players as is Marking).

Next level virtual dice

Next level virtual dice

As someone who either was born to late, in the wrong continent or had the wrong friends, it took me a rather long time to get the Dungeons & Dragons “fever”. Pen and Paper was a term I maybe heard first a couple of years ago – in a TV show rather than “actual” conversations.

Since then, I was part of a mini Pathfinder campaign that lasted about four sessions and watched a couple of online runs of both Dungeons and Dragons (5th edition) and a Shadowrun play. (A list of links follows at the end.) All of them were played with a online tool called “roll20” which simluates dice rolls, character conditions, initiative order as well as an actual map of the play with player positions, distances between players/objects and everything else the DM wants to show or hide.

The system is great in itself and made better with voice or even video call to get a real “feel” for the interactions between the players. roll20 does have a chat but typing is slow and written words rarely convey mood in the intented way. Having a twitch chat “help” or interactive with while playing hugely raises the fun levels but is, of course, reserved for better known streamers and YouTubers.

But that is only partly what I wanted to talk about in this post. What I want is the next step, the next level so to speak of virtual dice. I want both turn-based RPGs in VR and systems like roll20 that allow random players to design and use custom maps for their own plays using different rule sets fitting to their setting and “house rules”. (I also want other, more “modern” RPGs, but that’s not the point here.)

 

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(source)

 

Just imagine, if you will, your next Dungeons & Dragons campaign not being played with tried and true pen and paper but in Virtual Reality. Designing actually creating your alter ego in game, equipping their gear only to stand face to face with a fowl and menacing zombie, skeleton or even a gigantic dragon.
The DM, of course, would have a complete different experience with a free moving camera, judging and narrating the scenario from a god’s view and mimeing the different NPCs and villains. Each player could and even should be able to look around in a limited out-of-character way. To be able to judge distances between them and their enemy, the status of the other characters if in sight and other stuff. In short: They shouldn’t be stuck to do nothing while waiting their turn. Maybe a small to-down map they can pop-up would suffice or other HUD elements to help them out.

Right now, I wish I had the knowledge, time and money to program one or the other myself but as I’m far from being a programmer or any other expert needed for game development, I just hope, ANYONE does this kind of stuff in the (near) future. I don’t care if they “steal” my idea, just do it and make it a GOOD game or plattform😉

 

And here the the promised links:

Sunday Morning Heroes – D&D 5th Edition run by quill18, aKiss4Luck, Briarstone and Demonac live on aKiss4Luck’s Twitch Sundays 2pm CEST or on linked YouTube accounts.

Roll4it – Shadowrun by EnterElysium, Aavak, Steejo, Shenryyr, SplattrCatGaming live on Twitch Wednesdays 10pm CEST (with a Q&A session an hour before) or on EnterElysium’s YouTube channel

The real 3D experience?

The real 3D experience?

VR – two simple letters conquering the world of entertainment. Virtual Reality are the next big thing both for the movie and for the video game industry. While 3D movies are becoming more and more the cinema standard they are still rather far away from most homes. And with the rather quick rise of VR, I intend to bet that this fact won’t change.

VR has what 3D lacked: Major industry “player” investing hefty sums to kickstart this “revolution”. Valve, the company behind PC’s largest video game distributor Steam, Facebook, who bought VR “pioneer” Oculus, and of course Sony with their PlayStation VR. They are all involved and already gear up for the mass retailing of their respective systems. And people are lining up as if Christmas came early.

What both have in common are the significant investment costs. Even now, prices for a 3D television start at around 700€. And those don’t even include the glasses – another 15 – 30€ each. On the other side, to run both Oculus Rift and the Steam VR, you need a rather modern, that is powerful PC and those also don’t come cheap. A quick Google search “guesstimated” (meaning a rough guess rather than a valid estimation) a price point around 1.000€ just for the PC – plus the VR set for an additional 600 – 800€.
At least future PlayStation VR users seem to luck out in this discussion as they current PS4 may even be enough to at least watch movies or play certain games in VR. So “only” about 350€ for the console and 400€ for the VR headet plus Move controllers and PS4 camera (another ~100€ alltogether), amounting to not even half the cost of the PC-based variants.

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PlayStation VR set with Move Controller and PS4 camera (source)

 

Rumours are, though, that Sony plans the release of a more powerful version of the PS4, dubbed “Neo” by some and PS4.5 by others. If and when this version will come out is everyone’s guess – and maybe the upcoming E3 will tell us more – but chances are that this new console won’t cost as much as a high-end PC.

So, 3D will likely be around for a couple of years still – in cinemas that is – and the odd number of early adopters in some households. VR, though, if done correctly and not only with enough marketing but also – and more importantly – with enough software and well-done games. Gear VR, Samsung’s smartphone-based, headset is already in lots of people’s hand and a cheap go-to start for the upcoming “VR-evolution”. It’s only a matter of time before most if not all entertainment companies will hop on the same train.

I hardly can wait. (For the money to buy one or the other system, I wouldn’t hesitate to order one NOW if I could afford them😉 )