PC Master Race?

PC Master Race?

Vor fast zwei Jahrzehnten haben mein Bruder und ich unsere erste Konsole – eine Sony PlayStation – zu Weihnachten bekommen. Es folgten die PlayStation 2-4, mehrere Ausführungen der PSP und eine PS Vita. Abwechslung gab es nur durch die GameCube, die nun langsam genauso Staub ansetzt, wie ein Großteil meiner Konsolen.

Seit dem Frühjahr letzten Jahres habe ich nun einen PC. Es ist nicht mein erster überhaupt, aber der erste mit genug Power, um mehr als Solitaire drauf spielen zu können. Entweder mangelte es am Geld oder schlichtweg dem Interesse an einem leistungsstarken PC speziell für mich oder meinen Bruder. Und der “Wohnzimmer-PC” war mehr ein Office- und Internet-PC als alles andere. Videospiele wurden darauf äußerst selten gespielt – immerhin hatten wir dafür unsere Konsole(n). Das hat sich mittlerweile also geändert und seit etwa 1,5 Jahren wächst nicht nur meine Steam-Library unaufhörlich, sondern auch die Zeit, die ich allgemein am PC zocke. Gerade auch im Vergleich zu meiner Spielzeit auf der PS4.

Der plötzliche Sinneswandel kommt nicht von ungefähr. Aber auch nicht ohne seine Hürden und Probleme. Auf der einen Seite ermöglicht es mir, alte und neue Titel zu spielen, die mir auf der Konsole verwehrt bleiben. Auch die Preise sind nicht nur dank unzähliger Sales deutlich niedriger am PC. Dann natürlich auch die Verlockung durch Mods, allgemein mehr Einstellungsmöglichkeiten und natürlich dem Versprechen besserer Grafik und Leistung.

Die Kehrseite des Ganzen ist aber die Problematik des Aus- und Aufrüstens. Ganz zu schweigen von der Auseinandersetzung mit Windows, der richtigen Software und den passenden Treibern.
Ich habe mich bisher eigentlich als relativ sicher mit Computern gesehen. Und ich weiß bis zu einem guten Grad auch zumeist, was zu tun ist, sobald der PC denn einmal an ist.
Wahr ist, dass ich im PC- und Internetalter aufgewachsen bin und alles, was ich bisher brauchte, problemlos erledigen konnte – oder zumindest wusste, wo ich nachschlagen konnte, um mir fehlendes Wissen anzueignen. Geht es aber um die Technik und vor allem die Hardware, die das Ganze zum Laufen bringt, steh ich vor einem Turm voller Probleme.

Aus- und wieder einschalten? Klar, kein Problem. Den IT Crowd-Test besteh ich also zumindest. Kabel abstecken und wieder anschließen ist auch keine große Herausforderung. Der Kauf und die Erkennung des RICHTIGEN Kabels … vielleicht Thema einer anderen Diskussion (ich hab’s nicht so mit Namen … ). Bei allem darüber hinaus bin ich hoffnungslos überfragt, was für mich das ganze Gerede von der “PC Master Race” vor allem zu einem großen Hin- und Hergerenne werden ließ, als ich mir in den Kopf setzte, mir eine neue Grafikkarte kaufen zu wollen.

Wir reden hier übrigens bereits von der zweiten Karte seit Kauf des PCs, der ein reiner Office-PC ist und damit nur eine einfache Onboard-Grafikkarte besaß. Nachdem ich – mit einschlägiger Hilfe von Freunden, die sich tatsächlich mit PCs auskannten – die erste Auswechslung erfolgreich hinter mich gebracht hatte, wähnte ich mich sicher genug für einen alleinigen Versuch.

Und scheiterte nicht einfach nur auf ganzer Linie, sondern mehrfach auf jeder Etappe. Die Wahl der Grafikkarte war bereits mit viel Diskussionen und Nachfragen verbunden. Dann hatte ich außer Acht gelassen, welche Anschlüsse an meinen Monitoren waren und musste die Grafikkarte gegen eine andere austauschen.

Diese wiederum (wir sind bei Hindernis drei, für die, die mitzählen wollen), war zu groß für das bisherige PC-Gehäuse. Mit tatkräftiger Hilfe, einiger Recherche fand sich dann ein Shop, der ein zu meinem Motherboard passendes Gehäuse verkaufte. Nach Etappe fünf meines Leidens-/Pilgerweges – sprich dem Aus- und wieder Einbau aller Komponente stellte sich heraus, dass mein altes Netzteil ebenfalls ein Upgrade benötigte. Die richtigen Anschlüsse und – wie sich herausstellte – die nötige Power fehlten, um meine neue Grafikkarte mit Strom zu versorgen.

Ein weiterer – und zum Glück finaler – Tripp gefolgt von den letzten Handgriffen warfen alles, was dem Happy End im Wege stand und siehe da: alles funktionierte, der PC lief wie am Schnürchen und mein erster Bechmark-Test verdiente ein

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Das Fazit des Ganzen: PC-Spieler haben vielleicht die günstigeren Spiele, aber auch deutlich mehr Arbeit. Die konstante Frage, ob (und wenn, wie gut) Spiel xx auf ihren Geräten läuft, verbunden die Plagerei mit DRM, Treibern und dem Betriebssystem ganz allgemein gleichen einem endlosen Teufelskreis, der gerade für (Quer-)Einsteiger wie mich mehr Frust als Abenteuer. Beides ist jedoch nichts im Vergleich zu dem figurativen Jenga-Spiel mit den Komponenten. Ein Balance-Akt, der viel Wissen und Recherche voraussetzt und – zu sehen anhand meines Marathons – durchaus ungeahnte Mehrarbeit nach sich ziehen können.

Was PC-Spieler bei der Software sparen, müssen sie regelmäßig in neue Hardware investieren, was durch den Zeitaufwand gleich doppelt kostet. Konsolenspieler haben diese Probleme nur bedingt und kaufen sich vielleicht alle fünf Jahre eine neue Konsole, die etwa so viel kostet wie eine mittelfristige Grafikkarte für den PC. Ansonsten ist es nicht sehr viel mehr als ein “Plug&Play”, auch wenn die Installations- und Updateprozesse seit der letzten Generation ähnliche Ausmaße wie auf dem PC angenommen haben.

Alles in allem bereue ich weder den “Prioritätenwechsel” noch das Upgrade meines PCs. Es macht die Aufnahme von Let’s Plays für YouTube und das Streamen auf Twitch um ein Vielfaches leichter und in dem Maße, wie ich es derzeit plane, überhaupt erst möglich.

Das TL;DR ist wohl: Zocken auf Konsolen ist einfach, stressfrei und macht Spaß, bietet aber bei weitem nicht die Möglichkeiten, die man auf dem PC genießen kann, wenn man willens ist, die Zeit und das Geld zu investieren.

 

 

Nippon Nation – Mehr CONtra als CONvention

Am Wochenende vom 16. und 17. Juni fand zum dritten Mal im Wiener Museumsquartier die Nippon Nation statt. Eine Convention “für alle Nerds”, wobei der Fokus hier natürlich – allein dem Namen nach – sehr stark auf alles Japanische liegt. Animes, Manga, Teezeremonie, Japanisch lernen und fast mehr Cosplayer als unverkleidete Gäste. Der Name war auf jeden Fall Programm, doch selbst das Land der aufgehenden Sonne vermag es nicht, die Convention in einem besonders positiven Licht erstrahlen zu lassen.

 

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Die GROB eingezeichnete Fläche der Nippon Nation

Das Programm (hier zu finden) spiegelte selbstverständlich den Namen der Convention wider, überraschte mich aber dennoch durch die eSports- und Twitch- bzw. YouTube-Panels, die ich so nicht erwartet hätte. Gerade die letzten beiden waren es dann auch, die mich hauptsächlich interessiert haben. Dass ich gerade mal zum Twitch-Panel gegangen bin und selbst das bereut habe?

Die Location war… winzig und meiner Meinung nach nicht sonderlich gut organisiert. Hinweisschilder waren entweder non-existent oder gut versteckt. Ich kann mich zumindest an keine erinnern, die nicht direkt an der jeweiligen Tür hingen, wo man hinwollte. Gut, es dauerte nicht lang, bis man alles gefunden hatte, aber etwas mehr Orientierungshilfe – gerade an den Eingängen zum MQ wären schon praktisch gewesen.

Doch das enttäuschendste? Die Moderatorin. Ich erinnere mich schon nicht mehr an ihren Namen und würde nur zu gern ihre “Performance” vergessen. Mag sein, dass sie gerade erst ihre Moderationausbildung abgeschlossen hat. Möglich, dass sie nicht an allen Themen interessiert war, die sie vorgestellt hat. Alles möglich, aber was sie abgeliefert hat, grenzte an einer Frechheit. Dem Publikum die Möglichkeit für Fragen zu geben und dann sagen, sie habe damit gerechnet, dass keine Reaktion käme ist das absolute Gegenteil einer guten Moderation. Ihre Aufgabe sollte sein, das Publikum zu animieren und sich nicht über es lustig machen.

Die zweifelhafte Organisation half an dieser Stelle auch nicht und so verzögerten sich die Panels künstlich. Cosplayer, die zu spät zum Wettbewerb kommen, kann ich noch irgendwie verstehen – wenn dies den Juristen passiert, ist das dann schon mehr als peinlich. Panel-Teilnehmer auf die Bühne bitten ohne Sitz-Möglichkeiten oder extra Mikros zu haben – wie beim Twitch-Panel geschehen – ist bitter.

Überhaupt, dass das Twitch-Panel auf der “Hauptbühne” stattfand und nicht als Workshop, versteh ich bis jetzt nicht. So war es nicht mehr als ein schlechtes Frage-Antwort-Interview, das den Zuschauern nicht wirklich viel Infos gegeben hat. Die Gäste haben nur ein wenig erzählen, was sie machen und vielleicht vier Minuten damit verbracht zu sagen, was man genau braucht. Wie das Streamen aber dann aussieht, wie man alles einrichtet und worauf man sonst so achten sollte? Kaum ein Wort.

Zum YouTube-Panel bin ich dann schon gar nicht mehr gegangen, weil es wohl auf das gleiche hinaus gelaufen wäre. Ebenfalls auf der Hauptbühne und die gleiche Moderation, die das Publikum wieder derart vergrault, dass sich niemand beteiligen WILL.

Dass es auch anders geht, durfte ich beim Vortrag zum günstigen Reisen nach Japan sehen. Florian Lampel Bakk war FANTASTISCH. Witzig, gut vorbereitet mit einer umfangreichen und interessanten PowerPoint-Präsentation und einer wirklich guten Rhetorik. Und er hat die Zuschauer direkt mit einbezogen und hatte einfach eine großartige Bühnenpräsenz gezeigt.

Ebenfalls Lob verdienen die unzähligen Cosplayer, aber das war zu erwarten. Gefühlt die Hälfte aller Besucher kam verkleidet und alle Kostüme sahen absolut großartig aus. Mein absoluter Respekt alle Cosplayer. Ihr seid großartig und ich bewundere euch und eure Arbeit🙂

Alles in allem? Ich will es nicht “rausgeschmissenes Geld” nennen, aber 19€ pro Tag an der Tageskarte, bzw. 30€ für das Wochenend-Ticket sind eindeutig zu viel, wenn man überlegt, dass einige der Workshops noch zusätzliche Kosten nach sich zogen und es abgesehen von dem dürftigen Programm nicht wirklich etwas zu sehen gab. Also ja…. ich war kein Fan der Con und hoffe, dass kommende Conventions in Wien mehr zu bieten haben als die Nippon Nation. Immerhin war bei der GameCity die Location um einiges schöner und die ComicCon letztes Jahr doch etwas größer und hatte wirkliche prominente Stars.

FM2016: Football Basics 101 #1 – Defenders

FM2016: Football Basics 101 #1 – Defenders

After my short Football Manager 2016 stream last night I decided to follow that one up with some blog posts, as I didn’t really explain all that much all that well. Also, writing is the easier task for me and gives me the chance to think more about what I want to explain.

Disclaimer: These post are merely meant for beginner’s and those unfamiliar with the rules of football and the tactics of the game. It’s also not an in-depth explanation of Football Manager 2016, but instead uses the images taking from the game to a) explain said roles and tactics and b) show how to find important information in the game itself. The latter one I’ll get to somewhat latter in this series of blog post, though.

2BvbQ.jpgMy first couple of posts will be about the different positions and their basic roles in the game. I’ll leave out the goalkeeper because their sole role is going all Gandalf on the ball. That’s it. Just make sure the ball doesn’t cross the line inside the goal. Which by the way is eight feet high and eight yards wide (2,44m by 7,32m).

Buuut to the defenders and their different roles. I won’t mention EVERY possible position and role, just the most common ones, starting with the very heart of your deffence:

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The Defenders (red) and the Goal Keeper (green)

Center Backs (CB)

Their main goal – so to speak – is to counter the opposing strikers (more on their role later). Making sure the stirker a) doesn’t get the ball (through “Marking” him, making sure to not let him out of sight and intercepting any incoming passes or crosses (longer, often high played passes from either side of the field into the middle). If the opposing player does get the ball, they have to try to stop or intercept any additional passes or shots on goal.

Important “skills” of a CB are dependent of course on your playstyle and that of the team you are up against but in general you do want rather tall players who can intercept crosses easily. Important stats in-game would be:

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Player stats of Mats Hummels (BVB Dortmund)

 

Notice his height being nearly 2m with a Heading stat of 15 and a Jumping Reach of 16.All stats are maxed out at 20, so those stats are exceptionally good.

Marking, Positioning and Tackling – all also highlighted and righter high are important to both stay near the enemies strikers (Marking), be where the ball will be played (like crosses, through-balls and such – Positioning) and of course stopping them from scoring or getting back the ball in general (Tackling) – either fair or illegally through fouling. Aggression plays a role in this regard as do your Instructions (more on those later).

 

Wing Back, Right / Left Winger (WB, W R/L)

Before going to much into detail concerning their stats, let’s first explain, what a Winger DOES. Running, mostly, all up and down the sideline, both with the ball and not. They are your crossers and the players who try to widen your gameplay and both be available for passes and MAKE crucial passes and crosses into the opposing teams box.

Wingers can be found both in defence as in midfield or even defence. I mention them here because there are way too many roles and position in those parts of your line-up.

Important stats for your Wingers (in every position basically) are:

 

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Player stats if Emre Can (Liverpool FC)

Stamina, Work Rate, Passing and Crossing are some of the stats highlighted here. As Emre Can is a Defender, he also needs to be good at Tackling and Marking, more offensive Wingers won’t need those stats as much. A high Acceleration and Natural Fitness also go a long way as their main job is running. So the ability to be fast, change the direction of play on a whimp (Acceleration) for the entirety of the game (Stamina, Work Rate) are good stats to have. Natural Fitness just gives the player a boost to regaining their fitness between matches and help regain strength as soon as possible. Good to have in most players, reaaally good to have in a player with a high Work Rate.

Passing and Crossing obviously is what they’re supposed to do at the end of their run, so those stats are vital as well. Picking out the right target and time to pass (Decisions) also goes a long way, so as to avoid offsides (that rule will get its own post, promise😉 ) or anticipate what their team mates are about to do.

 

Right / Left Defenders (D R/L)

Last but not least in this post and as a counterpart to the Wingers are the general Defenders on either side of the pitch. On contrary to your Wingers, their job is to assist the Center Backs in marking opposing players and stop them of making crosses and passes. Their crucial stats ar thus:

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Player stats of Jon Flanagan (Liverpool FC)

Marking and Tackling in particular. That’s mostly it. Teamwork is somewhat important for everyone as are Stamina.and Positioning. Strength helps your side Defenders hinder the opposing players on making their passes/crosses by showing them onto their weeker foot (a specific instruction for your players as is Marking).

Next level virtual dice

Next level virtual dice

As someone who either was born to late, in the wrong continent or had the wrong friends, it took me a rather long time to get the Dungeons & Dragons “fever”. Pen and Paper was a term I maybe heard first a couple of years ago – in a TV show rather than “actual” conversations.

Since then, I was part of a mini Pathfinder campaign that lasted about four sessions and watched a couple of online runs of both Dungeons and Dragons (5th edition) and a Shadowrun play. (A list of links follows at the end.) All of them were played with a online tool called “roll20” which simluates dice rolls, character conditions, initiative order as well as an actual map of the play with player positions, distances between players/objects and everything else the DM wants to show or hide.

The system is great in itself and made better with voice or even video call to get a real “feel” for the interactions between the players. roll20 does have a chat but typing is slow and written words rarely convey mood in the intented way. Having a twitch chat “help” or interactive with while playing hugely raises the fun levels but is, of course, reserved for better known streamers and YouTubers.

But that is only partly what I wanted to talk about in this post. What I want is the next step, the next level so to speak of virtual dice. I want both turn-based RPGs in VR and systems like roll20 that allow random players to design and use custom maps for their own plays using different rule sets fitting to their setting and “house rules”. (I also want other, more “modern” RPGs, but that’s not the point here.)

 

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(source)

 

Just imagine, if you will, your next Dungeons & Dragons campaign not being played with tried and true pen and paper but in Virtual Reality. Designing actually creating your alter ego in game, equipping their gear only to stand face to face with a fowl and menacing zombie, skeleton or even a gigantic dragon.
The DM, of course, would have a complete different experience with a free moving camera, judging and narrating the scenario from a god’s view and mimeing the different NPCs and villains. Each player could and even should be able to look around in a limited out-of-character way. To be able to judge distances between them and their enemy, the status of the other characters if in sight and other stuff. In short: They shouldn’t be stuck to do nothing while waiting their turn. Maybe a small to-down map they can pop-up would suffice or other HUD elements to help them out.

Right now, I wish I had the knowledge, time and money to program one or the other myself but as I’m far from being a programmer or any other expert needed for game development, I just hope, ANYONE does this kind of stuff in the (near) future. I don’t care if they “steal” my idea, just do it and make it a GOOD game or plattform😉

 

And here the the promised links:

Sunday Morning Heroes – D&D 5th Edition run by quill18, aKiss4Luck, Briarstone and Demonac live on aKiss4Luck’s Twitch Sundays 2pm CEST or on linked YouTube accounts.

Roll4it – Shadowrun by EnterElysium, Aavak, Steejo, Shenryyr, SplattrCatGaming live on Twitch Wednesdays 10pm CEST (with a Q&A session an hour before) or on EnterElysium’s YouTube channel

The real 3D experience?

The real 3D experience?

VR – two simple letters conquering the world of entertainment. Virtual Reality are the next big thing both for the movie and for the video game industry. While 3D movies are becoming more and more the cinema standard they are still rather far away from most homes. And with the rather quick rise of VR, I intend to bet that this fact won’t change.

VR has what 3D lacked: Major industry “player” investing hefty sums to kickstart this “revolution”. Valve, the company behind PC’s largest video game distributor Steam, Facebook, who bought VR “pioneer” Oculus, and of course Sony with their PlayStation VR. They are all involved and already gear up for the mass retailing of their respective systems. And people are lining up as if Christmas came early.

What both have in common are the significant investment costs. Even now, prices for a 3D television start at around 700€. And those don’t even include the glasses – another 15 – 30€ each. On the other side, to run both Oculus Rift and the Steam VR, you need a rather modern, that is powerful PC and those also don’t come cheap. A quick Google search “guesstimated” (meaning a rough guess rather than a valid estimation) a price point around 1.000€ just for the PC – plus the VR set for an additional 600 – 800€.
At least future PlayStation VR users seem to luck out in this discussion as they current PS4 may even be enough to at least watch movies or play certain games in VR. So “only” about 350€ for the console and 400€ for the VR headet plus Move controllers and PS4 camera (another ~100€ alltogether), amounting to not even half the cost of the PC-based variants.

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PlayStation VR set with Move Controller and PS4 camera (source)

 

Rumours are, though, that Sony plans the release of a more powerful version of the PS4, dubbed “Neo” by some and PS4.5 by others. If and when this version will come out is everyone’s guess – and maybe the upcoming E3 will tell us more – but chances are that this new console won’t cost as much as a high-end PC.

So, 3D will likely be around for a couple of years still – in cinemas that is – and the odd number of early adopters in some households. VR, though, if done correctly and not only with enough marketing but also – and more importantly – with enough software and well-done games. Gear VR, Samsung’s smartphone-based, headset is already in lots of people’s hand and a cheap go-to start for the upcoming “VR-evolution”. It’s only a matter of time before most if not all entertainment companies will hop on the same train.

I hardly can wait. (For the money to buy one or the other system, I wouldn’t hesitate to order one NOW if I could afford them😉 )

Ich glaub, ich hör nicht richtig (oder doch?)

Ich glaub, ich hör nicht richtig (oder doch?)

Wenn ich gefragt werde, was ich so für Musik höre, steh ich meist vor einem Dilemma. Normalerweise stellen mir natürlich Leute diese Frage, die mich gerade erst kennen gelernt haben und mich demnach kaum kennen. Das Gleiche gilt im Gegenzug – auch ich kenne sie nicht und kann ihre Reaktion nicht einschätzen, was mich…. durchaus zögern lässt.

Meine Standardantwort ist dann meist “Meist Soundtracks von Filmen und so, sonst halt recht viel aus den 80ern und [was immer ich gerade gerne wieder höre].” Die Antwort ist nicht falsch, ich höre all das und auch gerne. Was ich jedoch gerne antworten würde, ist:

“Videospiel-Soundtracks.”

Punkt. Nur das und nichts anderes. Doch mir ist durchaus bewusst, wie komisch das für viele klingen muss und ich bin mir nur zu bewusst, wie negativ der Begriff “Nerd” (oder “Geek”) noch benutzt wird. Aber wenn ich mir so ansehe – oder vielmehr anhöre -, was für Meisterwerke im Hintergrund zu so manchem Videospiel laufen, läuft mir ein wohliger Schauer über den Rücken.

Schuld an diesem Musikgeschmack sind sicher die ersten “richtigen” Videospiele, die ich (bzw. mein Bruder mit mir als Zuschauer) in meiner Jugend gespielt habe. Metal Gear Solid und Final Fantasy VII gehören in vielerlei Hinsicht zu Meisterwerken, doch nur selten werden ihre Soundtracks genannt, wenn man über sie spricht. Dabei gibt es wohl kaum einen Videospieler, der bei folgendem Song keine Gänsehaut bekommt:

MGS 1 – The best is yet to come

Oder der nicht direkt das Opening zu Final Fantasy VII vor Augen hat – direkt bei den ersten Tönen hiervon:

FFVII – Bombing Mission

Warum ich das alles hier schreibe? Weil ich mich gerade wieder einmal in einen dieser Soundtracks von einem Videospiel verliebt habe und nicht aufhören kann, es zu hören.

 

maxresdefault__2_Hat man mich in den letzten Monaten – mehr als zurecht, möchte ich dazu sagen – über den Soundtrack von The Witcher 3 schwärmen hören, ist es nun die Hintergrundbeschallung von Weltraumstrategiespiel Stellaris, die fast unentwegt mein täglicher Begleiter geworden ist.

Stellaris – OST – Creation and Beyond – Orchestra Recording

Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einem Soundtrack, der einen nicht einfach nur ans Spiel fesselt und es großartig unterstreicht ohne vom Geschehen abzulenken, sondern in einem selbst auch den Erkundungs- und Entdeckerwunsch auslöst. Schließt man die Augen und hört, was Andreas Waldetoft (@composerandreas auf Twitter) hier geschaffen hat, entflieht man fast von allein in fremde Sonnensysteme und erforscht unbekannte Planeten und Geschöpfe.

Nur wenige Soundtracks (darunter sicherlich auch der von The Witcher 3) haben mich derart von vorne bis hinten in ihren Bann gezogen. Nach den schon großartigen Soundtracks zu Crusader Kings II und Europa Universalis IV – den einzigen anderen Titeln mit Musik von Waldetoft, die ich kenne – hat sich Waldetoft für mich mit diesem Werk definitiv auf eine Stufe mit Größen wie Nobuo Uematsu (DEM Schöpfer der besten Final Fantasy-Soundtracks), Harry Gregson-Williams (beteiligt an diversen Stücken von Metal Gear Solid 2-5) und bereits mehrfach erwähntem Marcin Przybyłowicz (The Witcher 3) gestellt.

Also: Hört rein in den Soundtrack, holt euch das Spiel (die Nova- oder Galaxy-Editions kommen sogar direkt mit extra-Soundtrack, damit ihr auch außerhalb des Spiels weiterhören könnt) oder haltet mich für verrückt, weil mir die aktuellen Charts egal sind und ich lieber Stunden mit komischer “Nerdmusik” verbringe, wie ihr wollt😉

Die Dominanz der Betas

Die Dominanz der Betas

Die Dominanz der Betas

Viel hat sich in der Videospiel-Landschaft in den letzten zwei Jahrzehnten getan. Hätte man damals noch auf die frische Ladung an auf CDs gepresste Spiel-Demos der verschiedensten Magazine gewartet, sind diese heutzutage fast ausgestorben. Gemeint sind hierbei hauptsächlich die Spiel-Demos, wobei auch das Medium “CD” und gedruckte Magazine fast schon der Vergangenheit angehören – oder als Sonderlinge angepriesen oder verpönt werden, abhängig davon, wen man fragt.

Heutzutage sichert man sich als “Spieler von Welt” bereits frühzeitig den Zugang zu den neuesten Spielen via sogenannter “Betas”. Eigentlich bezeichnet der zweite griechische Buchstabe in diesem Kontext das Produktionsstadium, in dem sich das Spiel befindet, bevor es letztlich offiziell auf den Markt kommt.

Es gibt fast genauso viele Arten, wie man auf diese Weise schon frühzeitig ein Spiel antraten kann, wie es Spielgenres gibt. Mal eine einfache Anmeldung auf der Internetseite des Entwicklers oder des Publishers. Oder es gibt Plattform-spezifische Betas und Zugang erhält dann eine Auswahl der jeweiligen Konsolenbesitzer.
Am häufigsten sind jedoch die Varianten, in denen der Nutzer frühzeitig Geld in das Projekt investiert und dafür mit einem meist exklusiven Einblick in das Spiel bekommt, bevor es fertig ist. Vorbestellungen sind dies auf der einen und das Unterstützen (unter anderem) via Kickstarter oder Steams “Early Access”-System auf der anderen Seite.

Wozu das Ganze? Nun, bei Multiplayer-Spielen werden solche “Beta-Tests” oft als Stresstest für die Server genutzt und finden recht zeitnah zum tatsächlichen Release statt. Ziel ist es in erster Linie, die Server der geballten Ladung an Spielerinteraktionen auszusetzen.
Ansonsten natürlich das Einhalten von Kickstarter- oder Early-Access-Versprechen und zu einem gewissen Grad auch das “Feature Proofing”. Der Test, ob Spielelemente von den Spielern verstanden, genutzt und zu einem gewissen Grad wohl auch gemocht werden, bevor der Entwicklungsprozess abgeschlossen ist und man nur noch schwer an Schlüsselelementen arbeiten kann.
Der aber wohl größte Punkt ist die Suche nach Bugs, Glitches und potenziellen Exploits, also zusammengefasst all den Fehlern, die das Spiel teilweise oder völlig “brechen” und damit unspielbar machen. QA-Teams (Quality Assurance, sprich Leute, die für die Qualitätskontrolle zuständig sind) gibt es zwar auch, aber eine Millionenschar an Spieler kann in einem kurzen Zeitpunkt einfach so viel mehr Spielzeit generieren als jedes dezidierte Team.

Betas helfen also sowohl den Entwicklern als auch den Spielern und haben die klassischen Demos fast völlig verdrängt. Spiele frühzeitig spielen können heißt eben nicht nur, dass man am Entwicklungsprozess teilhaben kann, sondern eben auch, sich vor dem Kauf einen Eindruck vom Spiel machen zu können.

Und neben all den Bug Reports erhalten die Entwickler zudem noch ein extra Marketinginstrument, mit dem man das eigene Produkt zusätzlich bewerben kann.